07/03 2010
Geo unterstützt Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
Die Zeitschrift GEO, bekannt für ihre herausragenden Bild- und Textreportagen, unterstützt das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Bereits beim ersten Festival fungierte GEO als medialer Unterstützer, berichtete mit Beiträgen auf der Internetseite über das Festival und beteiligte sich aktiv am Veranstaltungsprogramm. Das Ziel des Festivals, den jungen Fotojournalismus zu fördern, deckt sich mit GEOs eigenem Bestreben der Förderung junger Fotojournalisten. So gibt es bei Geo seit Jahren Praktika für Hochschulstudenten der Fotografie und auf der Website "Junge Fotografie" stellt Geo die Arbeiten von Diplomanden vor.
www.geo.de/GEO/fotografie/junge_fotografie/
28/02 2010
Einsendeschluss verlängert bis 5. März
Um unseren Server vor dem ganz großen Ansturm zu bewahren und den Vergesslichen unter den Fotografen eine zweite Chance zu geben, haben wir den Einsendeschluss bis zum 5. März 23:59 (GMT+1, also mitteleuropäische Zeit) verlängert. Bis dahin muss dann aber die Registrierung und das Hochladen der Bilder (bei Bewerbungen für den FreeLens Award) bzw. Einbinden der Multimedia-Geschichten (bei Bewerbungen für den Lumix Multimedia Award) komplett abgeschlossen sein. Die jeweiligen Bewerbungsformulare und Teilnahmebedingungen finden Sie unter »bewerbung«. Viel Erfolg.
23/02 2010
Canon unterstützt 2. Lumix Festival

Die Druckersparte von Canon Deutschland und das hannoversche Unternehmen office360 sponsern gemeinsam das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Sie stellen für die Herstellung der Ausstellungsprints das gesamte Papier und die Farbpatronen zur Verfügung. Der Gesamtwert des Materials für die etwa 1.400 Drucke in Galeriequalität, die auf den Canon-Druckern iPF5100 und iPF810 gedruckt werden, beträgt in etwa 5.000 Euro.
13/02 2010
David Burnett kommt am 16. Juni

Den Mitbegründer der bedeutenden US-Fotoagentur Contact Press Images, David Burnett, kann man wohl mit Fug und Recht einen alten Haudegen des Fotojournalismus nennen. In den etwa vier Jahrzehnten seiner fotografischen Karriere war der 63-jährige in 70-80 Ländern der Welt, so ganz genau weiß er es selbst nicht. Er ist als Fotojournalist ein Universalist, auf so vielen Themenfeldern hat er sich dabei bewegt. Ob Sport, Politik, klassische Länderreportage oder Portrait, Burnett hat alles fotografiert. Und als seien ihm die vielen fotografischen Genres noch nicht genug Abwechslung, hat er für das Fotografieren auch alles benutzt, was die Fotoindustrie so zu bieten hat: Kleinbild, Mittelformat, Großbild.

US Soldaten bei einer Pause, eine Woche nachdem sie die karibische Insel Grenada erobert hatten (Dezember 1983)

Bob Marley 1976
Das alles hat David Burnett immer auf hohem Niveau getan. Und mit Erfolg: Er wurde in den USA Press Photographer of the Year, bekam den World Press Photo Award und die hoch angesehene Robert Capa Gold Medal des Overseas Press Club of America. Sein Werk beschert den Besuchern am Eröffnungstag des Lumix Festivals (Mittwoch, 16. Juni, 19:00 Uhr) eine spannende Zeitreise durch die letzten 40 Jahre Fotojournalismus.
Zur Webseite von David Burnett
11/02 2010
Drei Reportagen wurden "gesetzt"
Um für die Pressearbeit der Fotomagazine rechtzeitig Beispiele aus dem umfangreichen Ausstellungs-Programm zeigen zu können, hat das Kuratorenteam des Lumix Festivals drei herausragende Arbeiten aus den vorliegenden Bewerbungen bereits "gesetzt". Über die übrigen 57 Ausstellungs-Reportagen, -Essays und -Serien, die damit auch an der Bewerbung um den mit 10.000 Euro dotierten FreeLens Award für jungen Fotojournalismus teilnehmen, wird erst nach
dem Anmeldeschluss am 28. Februar entschieden.
Zu den gesetzten Arbeiten gehört Johan Bävmans »Albino - In the Shadow of the Sun«. Die Reportage über Albinos in Tansania hat bereits den Wettbewerb Unicef Photo of the Year gewonnen und den zweiten Preis bei World Press Photo.
Die anrührende Reportage »A Star in the Sky« des Dänen Thomas Lekfeldt hat auf dem New York Foto Festival 2009 den ersten Preis in der Kategorie Editorial Series und bei Danish Press Photography 2009 den ersten Preis bei den Reportagen bekommen. Die einfühlsam fotografierte Serie zeigt den Kampf der kleinen Vibe gegen den unaufhaltsamen Gehirntumor bis zu ihrem Tod.
Der Bangladeschi Khaled Hasan hat eine eindrucksvolle SW-Reportage über Steinbrecher in Bangladesch fotografiert, für die er – gemeinsam mit dem hannoverschen Diplomanden Christian Burkert (für »Last Exit Detroit«) – den Mark Grosset Price 2009 erhielt.
27/01 2010
Carolyn Drake kommt am 17. Juni

Vor ihrer Karriere als Fotografin hat die 38-jährige Amerikanerin Carolyn Drake Media Culture an der Brown University in Providence studiert und dann als Multimedia-Produzentin- und Designerin in Manhattans Silicon Alley fast überwiegend vorm Computer gesessen.
Irgendwann wurde ihr die Betrachtung der Welt ausschließlich über das Internet
zu viel. Sie nahm eine Auszeit, reiste durch Südostasien und studierte danach Fotografie am International Center of Photography in New York und machte anschließend ihren Master in Visueller Kommunikation an der Ohio University.

Aus ihrer 2007 entstandenen Arbeit »The Last Days of Uighur«. Eins von vielen kleinen Unternehmen an den Hauptstraßen der Altstadt von Kashgar. Die Regierung lässt dieses historische Viertel mit den Geschäften abreißen.
Nach einem Praktikum bei dem renommierten Magazin National Geographic und einem Fotojob
bei der Palm Beach Post ging sie, ausgestattet mit einem Fulbright Stipendium, für ein Jahr in die Ukraine. Dort entstand ihre mehrfach ausgezeichnete Arbeit über die am Boden liegende Kohle-Industrie. Seit einiger Zeit lebt die Amerikanerin nun in Istanbul, von wo aus sie weiterhin in ganz Vorder- und Zentralasien fotografiert.
Mittlerweile hat Carolyn Drake zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u.a. 2008 beim
World Press Photo in der Kategorie »Feature Stories«. Ihren Vortrag hält sie am Donnerstag,
den 17. Juni um 17 Uhr im Hörsaal des Design-Centers.

Aus ihrer 2007 entstandenen Arbeit »The Last Days of Uighur«. Uigurische Arbeiter spannen Stromleitungen durch die Wüste Taklamakan – ein Teil der chinesischen Bemühungen, den Westen zu entwickeln.
Zur Webseite von Carolyn Drake
24/01 2010
Ernesto Bazan kommt am 18. Juni
Bis vor einem Jahr war der italienische Fotograf Ernesto Bazan hauptsächlich Insidern bekannt.
Dabei hatte er schon den W. Eugene Smith Grant, den Grant der Mother Jones Foundation für Fotojournalismus, den World Press Photo Award und die Stipendien der Alicia Patterson Foundation und der Guggenheim Foundation erhalten.
Doch dann bekam sein Buch »Cuba« auf dem New York Photo Festival im Mai 2009 den 1. Preis für das schönste Fotobuch des Jahres und es war sein endgültiger Durchbruch. Als Ernesto Bazan »Cuba« während des Fotojournalismus-Festival Visa Pour l'Image in Perpignan signierte, da trugen es viele Besucher zurück nach Hause wie eine kostbare Trophäe.
Am Freitag, den 18. Juni um 17 Uhr, wird der 50jährige Italiener seine Arbeit im Hörsaal des Design-Centers erstmals in Deutschland präsentieren.

Ernesto Bazan stammt aus Palermo. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Kamera und begann das Leben auf Sizilien zu fotografieren. Fotografie wurde seine Passion. Im Jahre 1978 ging er nach New York, wo er an der School of Visual Arts studierte und 1982 graduierte.
Von 1992 bis 2006 hat Ernesto Bazan auf Kuba gelebt und dort in Workshops Fotografie unterrichtet. Während dieser Zeit entstand sein ungewöhnliches Kuba-Buch, eine Mischung aus erzählenden, surrealen und atmosphärischen Bildern. Seine Fotografie basiert auf den Wurzeln journalistischer Fotografie, aber Bazan ist mit seinen dunklen Schwarzweißbildern eher ein Grenzgänger zwischen Fotojournalismus und Fotokunst. Je nach Bild schlägt der Zeiger mehr in die eine oder die andere Richtung aus und für die Freunde guter Fotografie ist das allemal inspirierend.
Zur Webseite von Ernesto Bazan
20/01 2010
Ed Kashi kommt am Samstag, den 19. Juni

Leiharbeiter entfernen eine Öllache an einer verlassenen Ölquelle der Shell Petroleum Development Company im Nigerdelta. Aus Ed Kashis Projekt » Curse of Black Gold «

Ed Kashi. Foto: Uwe H. Martin
Der New Yorker Fotograf Ed Kashi hat seine Teilnahme am 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus zugesagt. Am Samstag, den
19. Juni 2010 berichtet er um 11 Uhr im Hörsaal über seine Arbeit und zeigt einen Ausschnitt seiner Foto- und Multimedia-Geschichten.
Während seiner Laufbahn hat der 1957 geborene Fotojournalist in
mehr als 60 Ländern gearbeitet, dabei immer wieder für National Geographic, außerdem für The New York Times Magazine, Time
und Geo. Er erhielt etliche Auszeichnungen in verschiedenen
Disziplinen, neben World Press Photo Awards auch Preise für
exzellente Prints sowie für experimentellen Film.
Die Non-Profit Multimediaproduktionsfirma Talking Eyes Media seiner Frau Julie Winokur produziert zusammen mit ihm in oft monatelanger Arbeit großangelegte Multimediaprojekte mit einer Kombination aus Videos, Toninterviews und Fotos. »Diese Form erlaubt uns die Geschichten, die wir immer erzählen wollten, viel komplexer und vollständiger zu erzählen, als das im Print möglich ist. Wir erreichen viel mehr Menschen und können den Menschen selbst eine Stimme geben.«

Die Schwestern Sadie Janis (89) und Zona Fills the Pipe (91) bei einem Pow Wow im Pine Ridge Indianerreservat. In dem Projekt » Aging in America « zeigt Ed Kashi viele Realitäten in der immer älter werdenden Gesellschaft der USA.
Es sind menschliche Geschichten, die das Markenzeichen des Fotografen-Filmer Paares Ed Kashi und Julie Winokur prägen. Geschichten, die vom Altern in der eigenen Gesellschaft erzählen, von den Gestrandeten eines privatisierten Gesundheitssystems, und von der eigenen Familie.
Der ehemalige Hannoveraner Fotostudent Uwe H. Martin hat Ed Kashi für das FreeLens Magazin #28 besucht und uns die Auszüge aus seinem Artikel zur Verfügung gestellt.
Panasonic stiftet erstmals Lumix Multimedia Award

Zuschauer folgen während des 1. Festival für jungen Fotojournalismus 2008 dem Vortrag von
Thomas Hoepker in einer Live-Übertragung, weil der Hörsaal voll ist. Foto: Felix Seuffert
Panasonic stiftet zum 2. Lumix Festival erstmals den Lumix Multimedia Award. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird die beste Multimedia-Produktion ausgezeichnet. Wie beim FreeLens Award dürfen die Produzenten nicht älter sein als 35 Jahre und der Inhalt muss journalistischen Charakter haben. Eine Auswahl der besten Einreichungen wird während des Festivals auf großen Bildschirmen unseres Hauptsponsors Panasonic gezeigt.
Bewerbungsformular und Teilnahmebedingungen Lumix Multimedia Award