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20.06.2010
Das Lumix Festival endet mit einem Besucherrekord
Der letzte Tag des 2. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus geht mit einem Besucherrekord zu Ende. Mehr als 20.000 Besucher sind in diesem Jahr durch die Ausstellungen auf dem Expo-Gelände geströmt. »Nach meiner und der Meinung vieler renommierter Branchen-Kollegen ist das zweite Lumix Festival jetzt in der ersten Liga internationaler Fotofestivals angekommen«, resümierte Prof. Rolf Nobel heute Abend vor den versammelten Studenten im Design Center. Zuvor verabschiedete sich der amerikanische Fotograf Anthony Suau mit einem »Viel besser als Perpignan!« vom Lumix Festival.
Mehr als 1400 Bilder von 60 jungen Fotografen waren dieses Jahr auf dem ehemaligen Expo-Gelände zu sehen, 8 spannende Vorträge von renommierten Fotografen zu hören und technische Neuerungen von über 20 Ausstellern zu bestaunen. »Trotz aller Sponsoren-Hilfe wäre dieser riesige Erfolg ohne die überragende Mitarbeit unserer Studenten und der zahlreichen Kollegen, die dafür viele Tage geackert haben, nicht möglich gewesen. Als Professor der Fachhochschule Hannover bin ich darauf natürlich mächtig stolz!« fasste Festivalleiter und FH-Professor Rolf Nobel zusammen.
Doch für die Studenten und Helfer ist das Festival noch nicht beendet. Bereits heute Abend wurde im Atrium des Design Centers die Technik-Schau zurückgebaut. In den kommenden Tagen werden alle Ausstellungen abgehängt, ausgerahmt und die Ausstellungswände abgebaut und eingelagert. Der enorme Besucher-Ansturm und das durchgängig positive Feedback der Besucher, Fotografen, Bildredakteure und der Presse entschädigt Studenten und Organisatoren für die Anstrengungen der letzten Monate.
Vielen Dank für Ihren Besuch! Wir freuen uns auf 2012.
19.06.2010
Der Sieger steht fest
Davide Monteleone ist der Gewinner des diesjährigen »Freelens-Awards«. Mit seiner Geschichte »Northern Caucasus« gewinnt der italienische Fotograf ein Preisgeld in Höhe von 10.000€. Den Preis überreichte Thomas Höpker am Abend im Atrium der Multimedia Berufsschule. »Ich war total überwältigt von der Qualität der eingereichten Arbeiten und es ist uns so schwer gefallen einen Preisträger auszuwählen«, würdigte der Magnum-Fotograf die Arbeit der Jury, die aus 60 starken Arbeiten nur einen Sieger wählen konnte. Ehrenwerte Erwähnungen erhielten Johan Bävman (Ausstellung 01), Emiliano Larizza (22), Munem Wasif (57) und Thomas Lekfeldt (24), der zusätzlich mit dem mit 1000€ dotierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Der Preis für die beste multimediale Produktion ging an die amerikanische Fotografin Ilana Panich-Linsman mit ihrer Geschichte über 15jährige Mädchen in New York.
»Ich bin schwer beeindruckt!«, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil auf seinem Besuch beim zweiten Lumix Festival für jungen Fotojournalismus auf dem ehemaligen Expo Gelände in Hannover. »Ich habe gedacht, dass es schwer wird das letzte Festival zu übertreffen, aber wir haben es um Längen überboten«, war das abschließende Wort von Bertram Solcher (Freelens-Vorsitzender).
Zur Gesprächsrunde »Fotostudium: erst Bachelor und dann?« saßen heute um 14:00 Uhr die Fotografen Christian Burkert, Daniel Pilar, Heinrich Völkel, Daniel Rosenthal und Kai Nedden im Design Center zusammen, um den Besuchern über ihren Werdegang und über ihren Übergang ins Berufsleben zu berichten. Kurz danach berichteten die dänischen Absolventen Carsten Bundgaard, Kristian Djurhuus, Thomas Lekfeldt, Nikolai Linares, Mads Nissen und Martin Stampe vom Geheimnis ihres Erfolges. Die dänische Journalisten-Schule zählt zu den erfolgreichsten Ausbildungsstätten für Fotojournalismus auf dieser Welt. Søren Pagter, Leiter der Abteilung Fotografie in Arhus, stellte klar, dass seine Studenten von Anfang an auf die journalistische Arbeit geeicht werden und darin geschult werden Geschichten zu erzählen. Zusätzlich sind die Semester in Workshops aufgeteilt, so dass sich die Studenten voll und ganz auf ihre Projekte konzentrieren können.
Die amerikanischen Fotografen Ed Kashi und Anthony Suau bildeten den krönenden Abschluss einer spannenden, informativen und auch witzigen Vortragsreihe. »Ich weiß, dass keiner dafür bezahlt, aber Multimedia-Storytelling ist ein guter Weg den Leuten meine Geschichten zu zeigen und ihnen die Augen zu öffnen. Ich glaube an das, was ich tue und bin mir sicher, dass die Zeit für diese Geschichten kommt«, resumierte Ed Kashi seinen faszinierenden multimedialen Vortag am Vormittag.
Anthony Suau setzt in Zukunft auf die Arbeit in Kollektiven. Ein Zeichen gegen die Verleger und ein Zeichen für die Kraft der Fotografie. Nach dem Vorbild der »Farm Security Administration« in den zwanziger Jahren gründete er mit neun anderen Fotografen »Facing Change«.
»Es ist erstaunlich, was die Studenten hier geleistet haben. So etwas habe ich auf der ganzen Welt noch nicht gesehen«, resümierte Anthony Suau seine Eindrücke.
18.06.2010
Große Bilder, kleiner Fußball
Ein grelles Tröten dröhnt durch das Atrium des Design-Centers, als die erste große Chance der deutschen Elf das Tor verfehlt. Auf dem Messe-Stand von Panasonic wurde nicht beraten, sondern mitgefiebert. Aneinander gereiht standen Fotografen, Aussteller und Besucher vor den Bildschirmen des Messe-Standes und verfolgten das Spiel Deutschland gegen Serbien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika. Doch bald war klar, die Kurve kriegt die National-Elf nicht mehr. Nichts desto trotz nahm das Treiben in den Ausstellungen weiter seinen Lauf und die Stimmung blieb weiterhin gut und ausgelassen.
Zuvor fanden um 12:00 Uhr die dritte Gesprächsrunde mit Fotografen und die dritte Podiumsdiskussion des diesjährigen Festival statt. »Multimedia: Nische oder Zukunft des Fotojournalismus?« war das Thema über das sich Roberto Boccaccino, Jonathan Bjerg Møller, Mathias Christensen, Gianni Cipriano, Anne-Stine Johnsbråten, Alex Masi und Ilana Panich-Linsman mit den Besuchern unterhielten. Paralel dazu setzen sich unter der Leitung von Bertram Solcher, Hans-Jürgen Koch (Fotograf, Animal Affairs), Peter Bitzer (Geschäftsführer »laif«), Volker Lensch (Leiter der Fotoredaktion »stern«) und Bernd von Jutrczenka (Fotochef »dpa«) mit dem Thema »Fotojournalismus: Wie viel Photoshop darf sein?« auseinander. Die Diskussion war wie immer gut besucht und die Teilnehmer waren sich bald einig, dass Photoshop für die digitale Fotografie genauso unabdingbar ist, wie die Dunkelkammer in der analogen Fotografie. Doch jeder sollte mit bestem Gewissen seine Bilder bearbeiten und wissen, auf was er sich einlässt. Letztendlich kann man auch hier sagen: »Weniger ist mehr«.
Als fünfter Vortragender auf dem Lumix Festival für jungen Fotojournalismus, trat der italienische Fotograf Ernesto Bazan an das Rednerpult. Er zeigte dem Publikum seine Bilder aus dem Kuba, in das er sich verliebte und aus dem er nach 14 Jahren ausreisen musste. Verzaubernde Bilder vom Leben, immer den Blick auf das alltägliche, auf die Schönheit dieser Insel und ihrer Bewohner.
Am Ende des Tages beeindruckte der polnische Fotograf Wojciech Grzedzinski das Publikum mit seinen Bildern vom Georgien-Konflikt. Der jüngste Vortragende bei diesem Festival zeigte die Bandbreite seiner Arbeiten, die aus freien Projekten und tagesaktueller Fotografie besteht.
17.06.2010
Besucherandrang reißt nicht ab
Neben dem erneuten Ansturm von Besuchern wurden heute viele Schulklassen und Reisegruppen durch die Austellungen geführt. Zusätzlich standen ausstellende Fotografen wie Kristian Djurhuus (10 - »People of the Park«) und Saiful Huq Omi (42 - »Ships and Beyond«) den Besuchern Rede und Antwort bei ihren Bildern. Diese Neuerung zum ersten Lumix Festival für jungen Fotojournalismus kam bei Besuchern und Fotografen sehr gut an. Neu sind auch die Gesprächsrunden mit Fotografen und Gästen zu bestimmten Themen. Um 12 Uhr startete die erste Gesprächsrunde zum Thema »Alltagsthemen: faszinierend oder langweilig?« mit den Fotografen Joanna Nottebrock, Lene Münch, Florian Manz, Andres Gjestvang und Arnold Morascher unter der Moderation von V.-Prof. Lars Bauernschmitt. Interessiert hat die Besucher, wie die Fotografen auf ihre Geschichten aufmerksam geworden sind. Mit »Der soll hier wech! Ich will das nich!«, wurde der Fotostudent Florian Manz von seinem Protagonisten empfangen. Nur mit viel Hingabe und vielen Tagen ohne ein einziges Foto hat er es geschafft eine Verbindung zu dem Urgestein aufzubauen. Seine Geschichte über den letzten Bauern Hannovers ist im Design Center zu sehen.
»Wir sind gerne hier, es macht uns Spaß, die vielen guten Bilder zu sehen. Es sind auch Geschichten dabei, die wir selbst mal machen wollten«, erzählten die Fotografen Heidi und Hans-Jürgen Koch, die vor zwei Jahren einen Vortrag auf dem Festival hielten. Wegen der Bandbreite der gezeigten Geschichten und der wunderbaren Atmosphäre seien sie froh, auch diesmal wieder hier zu sein. Ebenfalls das zweite Mal auf dem Festival ist auch Michael Apel von »Chrismon«, der von der Reportage des jungen Fotografen Ed Ou (43 - »Under a Nuclear Cloud«) begeistert ist. »Wie man eine solche Geschichte mit so viel Einfühlsamkeit fotografieren kann, ohne die Protagonisten bloß zu stellen, das ist sehr beeindruckend ... und dann ist er auch noch so jung!«, sagt der Bildredakteur fasziniert.
Um 14:00 Uhr trafen sich Jens Rehländer, Michael Hauri, Klaus Jarchow, Matthias Eberl, Robert Wenkemann und Uwe Martin im Hörsaal des Design Centers zu der Podiumsdiskussion »Multimedia: ein neues Medium verlangt neue Fotografen«. Wie sind die Chancen von neuen Medien und wer bezahlt das? Diese und viele andere Fragen beschäftigen die Teilnehmer der Diskussion. Uwe Martin (freier Foto-Journalist) machte am Ende der Diskussion deutlich, dass die Verleger das Problem der Finanzierung in den Griff bekommen müssen, denn sonst gibt es vielleicht bald keine Online-Zeitungen mehr. Michael Hauri, Mitglied des Kollektivs »2470media« erklärte, dass er sich durch die Verbindung von Fotografie und Video mehr zutraue. Sie ermögliche ihm, Geschichten zu produzieren, die nur mit Fotografie nicht zu erzählen wären.
Am Ende des Tages folgten die Vorträge von Carolyn Drake und Sergey Maximishin, die die Besucher mit Geschichten u.a. aus Zentralasien und Kuba verzauberten. Carolyn Drake berichtete anschaulich von ihrer Reise durch die Regionen Kasachstans, Usbekistans und Kirgistans. Sie zeigte ein fotografisches Roadmovie entlang der bedeutendsten Flüsse dieser Länder, um deutlich zu machen, wie die Industrie Umwelt und Menschen dieser Region verändert und zerstört.
Sergey Maximishin brachte jeden Vortragsbesucher mindestens einmal zum schmunzeln, als er seine ironischen und witzigen Bilder dem Publikum präsentierte. Abschließend schwärmte selbst Ruth Eichhorn (Bildchefin GEO) von der fotografischen Qualität seiner Arbeit.
16.06.2010
Großer Andrang am ersten Festivaltag
Es sollte kommen, was zu erwarten war. Der Besucherandrang am ersten Festival-Tag war immens. Bei bestem Wetter und ausgelassener Atmosphäre sind die ersten Besucher durch die sieben Ausstellungsorte auf dem Expo-Gelände in Hannover geströmt. Bereits am Vormittag trafen die ersten VIP-Shuttles mit den vortragenden Fotografen und dem Jurymitglied Thomas Höpker ein. »Wir sollten eigentlich 60 Freelens Awards an die ausstellenden Fotografen verteilen, weil die Qualität der eingereichten Arbeiten so gut war und sich das nun in den Ausstellungen widerspiegelt.«, so der Magnum Fotograf. Der »stern« Fotochef Andreas Trampe war begeistert von Intensität und Hingabe, der ausstellenden Fotografen, die teilweise auf engstem Raum hinreißende und hoch emotionale Geschichten fotografierten.
Um 15:00 Uhr traten Prof. Dr. Rolf Hüper (Dekan der Fakultät 3), Prof. Dr. Ing. Werner Andres (Präsident der Fachhochschule Hannover), Bernd Strauch (Bürgermeister Hannover), Ralf Hansen (General Manager Communication, Panasonic) und Freelens Vorsitzender Bertram Solcher nacheinander an das Rednerpult und eröffneten offiziell das 2. Festival für jungen Fotojournalismus auf dem Expo Gelände in Hannover. »Ich bedanke mich für das Engagement der Studierenden und kann gar nicht sagen wie stolz ich auf meine Studenten bin. Verzichten Sie auf Fußball und schauen Sie sich die Bilder an!«, resümierte Dekan Prof. Dr. Rolf Hüper abschließend in seiner Rede.
Die Vortragsreihe wurde am Abend durch die Fotografen Daniel Rosenthal und David Burnett eröffnet. Daniel Rosenthal, 2008 noch unter den ausstellenden Fotografen beim ersten Lumix Festival, machte deutlich, dass junger engagierter Fotojournalismus wichtig für unsere Welt ist. »Für mich hat es eine große Relevanz nah an den Menschen dran zu sein, nicht nur bildlich, sondern auch emotional«, dies verdeutlichte Rosenthal mit seinen Bildern von Strassenkindern in Berlin, HIV-Kranken in Malavi und Bildern von Opfern des chinesischen Wirtschaftsbooms.
Abschließend begeisterte David Burnett das Vortrags-Publikum mit interessanten, lebendigen Geschichten aus über 40 Jahren Pressearbeit: Spannende, facettenreiche Bilder aus der Zeitgeschichte bis hin zu Bildern aus dem teilweise absurden Arbeitsalltag eines Pressefotografen.
In wenigen Stunden startet das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Über 1400 Bilder von 60 Fotografen, 21 Multimedia-Produktionen, ein spannendes Vortragsprogramm, eine große Technik-Schau und viele nette Gespräche in bester Atmosphäre freuen sich auf ihre Besucher. Auf den Webseiten fotostudenten.de und fotofestival-hannover.de wird in den nächsten Tage parallel über das Festival berichtet und über den kommenden Tag informiert.
Bereits in der letzten Woche wurde mit dem Aufbau der Ausstellungen begonnen, nun sind die letzen Bilder gehängt und ausgerichtet, die Technik-Schau aufgebaut, die Böden gereinigt und die letzten Werkzeuge verstaut. Die Organisatoren und die vielen Fotostudenten haben lange und hart für dieses Festival gearbeitet, um den Erfolg von 2008 zu toppen.
Mehr als 1000 Bewerbungen aus 70 Ländern sind im März 2010 im Festivalbüro eingetroffen und 60 von ihnen haben es in die Ausstellung geschafft. Kriterien für die Geschichten waren die fotografische und erzählerische Qualität. Daneben soll das Lumix Festival aber auch zeigen, welche inhaltliche Breite der Fotojournalismus in seiner heutigen Funktion abdeckt.
Die Teilnehmer des diesjährigen Festivals kommen aus insgesamt 22 Ländern. Die internationale Präsenz ist gegenüber dem ersten Lumix Festival noch stärker geworden. So leben viele der Aussteller in den USA, Dänemark, Italien und Russland und nur 16 von ihnen in Deutschland.
15.06.2010
Es geht los!
14.06.2010
Vorträge mit Übersetzung und als Livestream

Foto: Kris Finn
11.06.2010
»Fotojournalismus: Wie viel Photoshop darf sein?« ...
... lautet der Titel einer Podiumsdiskussion, die am Freitag, den 18. Juni um 12 Uhr im Hörsaal des Design Centers stattfindet. Bertram Solcher, Vorsitzender von FreeLens, wird diese Veranstaltung moderieren. Diskutanten sind Hans-Jürgen Koch (Fotograf | Animal Affairs), Peter Bitzer (Geschäftsführer der Fotoagentur laif), Volker Lensch (Leiter der Fotoredaktion des stern) und Bernd von Jutrczenka, Fotochef dpa).
Während nach der Einführung der digitalen Fotografie die größte Sorge noch der digitalen Bildmanipulation galt, die dem Bild Elemente hinzufügte oder daraus entfernte, sorgen jetzt immer mehr extreme Bildbearbeitungen und Verfremdungen für Irritationen. Was in der künstlerischen Fotografie kein Problem darstellt, berührt in der journalistischen Fotografie Grundsätze der Ethik und der Authentizität. Da werden Himmel bis zur Schwärze nachbelichtet oder störende Figuren und Bildelemente einfach weggeschwärzt. Immer wieder hat man den Eindruck, dass Fotografen sich nicht mehr auf die Wirklichkeit einlassen, sondern sie effekthaschend selbst kreieren. Ist das Drama nicht vor Ort zu finden, dann wird das Bild per Photoshop zum Drama gemacht. In letzter Zeit wird es auch den Juroren renommierter Wettbewerbe zuviel und Bilder werden von der Jurierung ausgeschlossen. Doch einheitliche Leit- oder Richtlinien für die Bearbeitung von Fotos gibt es nicht.
10.06.2010
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren
Nur noch ein paar Tage sind es bis zum Start des 2. Lumix Festivals auf der Expo Plaza in Hannover! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: 1.400 Fotos wurden in den Tonwerten korrigiert und angepasst, gedruckt und gerahmt, die 200 Stellwände gestrichen. Fast täglich werden nun in ein, zwei der insgesamt sieben Festival-Pavillons auf dem Expo-Gelände die Ausstellungen aufgebaut. Der Katalog zum Festival mit Informationen über alle 60 Fotografen und ihre Ausstellungen ist auch im Druck. Der Leporello mit dem Ausstellungsprogramm ist von der Druckerei bereits angeliefert. Auf Großplakaten in der ganzen Stadt, als Kinospot in den wichtigsten Programmkinos und im Fahrgastfernsehen der städtischen Nahverkehrsgesellschaft Üstra werden die Hannoveraner auf das Festival aufmerksam gemacht. »Mein Dank gilt allen StudentInnen und KollegInnen, die mit so viel Engagement zum Gelingen des Festivals beitragen. Ohne diese phänomenale Unterstützung hätten wir das Lumix Festival niemals auf die Beine stellen können«, sagt Rolf Nobel, Fotografie-Professor an der Fachhochschule Hannover und Leiter des Festivals. »Für mich ist das ein positives Beispiel dafür, was man mit motivierten Studenten alles bewegen kann.«
05.06.2010
Podiumsdiskussion »Multimedia: ein neues Medium verlangt neue Fotografen«

2008 gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema Sozialreportage. Foto: Andy Spyra
Dem neuen Medium Multimediareportagen widmet das Lumix Festival am Donnerstag, den 17. Juni um 14 Uhr eine Podiumsdiskussion im Hörsaal des Design Centers. Geleitet wird die Diskussionsrunde vom Journalisten Jens Rehländer, ehemals GEO.de und jetzt Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Volkswagenstiftung in Hannover. Als Diskutanten haben wir Michael Hauri (2470media), Klaus Jarchow (Medienjournalist), Matthias Eberl (Multimediareporter), Robert Wenkemann (FAZ.net) und Uwe Martin (Internetplattform Spill The Beans e.V.) eingeladen. Diskutiert werden sollen neben den journalistischen und monetären Perspektiven des Internet-Journalismus u.a.: Was müssen Fotografen für Multimedia dazulernen? Wie ist der gegenwärtige Stand in der Qualität bei Multimediaproduktionen? Wo fehlt es? Ist Multimedia nicht einfach nur schlecht gemachtes Fernsehen? Welche Rolle spielt die Fotografie bei Multimedia? Welche Rolle spielt der Film? Sind Trends erkennbar, wohin wird sich Multimedia entwickeln?
02.06.2010
HAZ stiftet Publikumspreis, Panasonic verlost drei Geräte
Zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus stiftet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) den Publikumspreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Alle Besucher des Festivals können bis Samstag, 19. Juni, 18.00 Uhr ihre Stimme am Info-Point im Design Center für die Fotostrecke abgeben, die sie am meisten berührt, begeistert oder unterhalten hat. Die beliebteste Reportage wird bei der Preisverleihung gekürt, die, ebenfalls am Samstag, um 20.00 Uhr in der Multimedia BBS beginnt. Unter allen Teilnehmern werden später ein 42" Plasma-TV-Gerät, ein Blue-Ray-Disc-Recorder und ein Blue-Ray-Disc-Player verlost, die von Panasonic Deutschland gestiftet wurden.
01.06.2010
F.A.Z. mit »BlueBox« auf dem Lumix Fotofestival
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) stellt eine BlueBox beim 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus auf, in der die Besucher 21 Fotoreportagen in Bild und Ton erleben können. Diese Arbeiten entstanden aus der Kooperation der F.A.Z. und der Studienrichtung Fotografie der Fachhochschule Hannover. Die erfolgreiche Partnerschaft begann 2005: Jedes Jahr erhalten seitdem vier Studierende die Möglichkeit, täglich mit ihren Arbeiten an der Entstehung der Zeitung mitzuwirken, sich weiterzuentwickeln und mit den Kollegen in der Bildredaktion auszutauschen. Die hohe Qualität ihrer Arbeit überzeugt immer wieder und unterstreicht das Interesse der F.A.Z. an junger Fotografie und hochwertiger Bildkunst.
28.05.2010
Lumix Festival-Souvenirs
Wer sich vom Lumix Festival neben dem Katalog noch ein weiteres Souvenir mit nach Hause nehmen will, kann das jetzt tun. Bei fotofestival.spreadshirt.de können Sie z.B. T-Shirts, Kapuzenpullover oder eine Notebooktasche mit dem Logo des Festivals bestellen.
Während des Festivals können Interessierte den fast 300-seitigen Ausstellungskatalog erstehen, der dem Leser einen Eindruck von den ausgestellten Reportagen gibt und die einzelnen Autoren und ihre Arbeiten vorstellt (dazu später mehr). Außerdem gibt es im Design Center das Festivalplakat zu kaufen.
26.05.2010
Portfoliosichtungen mit Experten der Fotobranche

Bei der Portfoliosichtung 2008. Foto: Joanna Nottebrock
Auch in diesem Jahr bieten wir beim Lumix Festival wieder Portfoliosichtungen an. Damit wollen wir unsere Philosophie unterstreichen, junge Fotojournalisten zu fördern und sie in ihrer Entwicklung voran zu bringen. Erfahrene und renommierte Fotografen und Bildredakteure, die mit dem Bildermarkt vertraut sind, nehmen sich für jedes Portfolio eine halbe Stunde Zeit.
Alle Informationen und das Online-Anmeldeformular finden Sie hier.
21.05.2010
Anthony Suau als letzter Vortragender bestätigt

Zur Webseite von Anthony Suau
13.05.2010
Wojciech Grzedzinski kommt zum Festival

Zur Webseite seines Kollektivs »Napo Images«
05.05.2010
In Erinnerungen schwelgen – FotoTV-Film zum Festival 2008
Die Macher von FotoTV, dem Foto-Fernsehen im Internet, haben uns ihren 19-minütigen Beitrag über das erste Lumix Festival für jungen Fotojournalismus im Jahr 2008 zur Verfügung gestellt – perfekt um noch mal in Erinnerungen zu schwelgen und Lust auf das 2. Festival vom 16.-20. Juni 2010 zu bekommen!
29.04.2010
Der Countdown hat begonnen
Mit dem Aufziehen der beiden 150 Quadratmeter großen Banner an der Front- und Rückseite des Design Centers hat die Fachhochschule Hannover den Countdown der heißen Vorbereitungsphase des 2. Lumix Festivals für jungen Fotojournalismus eingeläutet. Nur noch gut 6 Wochen sind es bis zur Eröffnung des Festivals am 16. Juni 2010.

Das Banner mit einem Foto aus Dominic Nahrs »The Road to Nowhere« bei der Begutachtung im Atrium. Inzwischen hängt es über dem Haupteingang des Design-Centers. Fotos: Hannes Jung
Das Großplakat an der Vorderseite des Gebäudes zeigt ein Foto des Schweizer Fotografen Dominic Nahr aus seiner Serie über den Bürgerkrieg im Kongo. Das Plakat auf der Rückseite ist ein SW-Foto des bengalischen Fotografen Saiful Huq Omi aus seiner Serie »Ships And Beyond« über eine Abwrackwerft in Sitalpur, Bangladesch.

Dieses Großbanner mit einem Foto von Saiful Huq Omi ist vom Messeschnellweg aus zu sehen.
Jeweils einen ganzen Tag hat die Montage eines Plakates gedauert. Die Befestigung der insgesamt 51 Meter langen Kanten der Großbanner muss mit zahlreichen Drahtschlingen erfolgen, damit die riesige Fläche mit ihrer gewaltigen Segelfläche bei Sturm nicht ausreißt und davon weht.
19.04.2010
Sergey Maximishin kommt zum Lumix Festival

Zur Webseite von Sergey Maximishin
18.04.2010
Daniel Rosenthal kommt zum Lumix Festival

Foto: Kai Wiedenhöfer
Zur Webseite von Daniel Rosenthal
13.04.2010
21 Multimedia Stories für den Lumix Multimedia Award nominiert
Panasonic stiftet zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus 2010 erstmals den Lumix Multimedia Award mit einem Preisgeld von 5000 Euro für die beste journalistische Multimedia-Produktion.
170 Fotografen aus 41 Ländern haben sich für diesen zusätzlich zum FreeLens Award vergebenen Preis beworben. Die Möglichkeit, neben den Fotos eine weitere Erzählebene zu schaffen, scheinen immer mehr Fotografen zu ergreifen.
Wir haben bereits eine Vorauswahl der 21 besten Arbeiten getroffen, die während des Festivals auf einer Leinwand im Fotostudio sowie auf iMacs im großen Lichthof gezeigt werden. Einen kleinen Eindruck können Sie in den etwa einminütigen online gezeigten Ausschnitten gewinnen.
Eine Jury aus Jan Hillebrecht (GEO), Fabian Mohr (Zeit.de), Kay Meseberg (frontal21.de), Robert Wenkemann (FAZ) und Markus Matthes (Panasonic) wird dann eine Arbeit auswählen, die auf der Abschlussparty am Samstag, den 19. Juni den Lumix Multimedia Award erhält.
31.03.2010
Der Festival-Trailer für Websites ist da!
In unserem gut vier Minuten langen multimedialen Trailer zum 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus hören Sie alles Wichtige über das Festival, sehen Bilder der dort gezeigten Reportagen und erfahren einiges über das Programm und die Philosophie der Veranstaltung.
Sie können den Trailer kostenlos in ihre Website einbinden, an befreundete Websites weiterleiten oder im Downloadbereich zur Weiterverwendung herunterladen. Bei Fragen oder technischen Problemen wenden Sie sich bitte an das Festivalbüro.
20.03.2010
F.A.Z. unterstützt erneut das Festival
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, mit der die Studienrichtung Fotografie der Fachhochschule Hannover seit langem eine Zusammenarbeit in der fotografischen Ausbildung verbindet, unterstützt ebenfalls das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus medial.
Seit über vier Jahren schickt die FH Hannover alle drei Monate eine Fotostudentin bzw. einen Fotostudenten für 6 Monate zum Praktikum in die Redaktion der F.A.Z.. Dort arbeiten die Studenten als Fotografen vor allem für die Rhein-Main-Ausgabe, aber auch für die Sonntagszeitung und die überregionalen Seiten. Eine Zusammenarbeit, von der beide Seiten qualitativ profitieren. Daniel Pilar etwa, der als erster Hannoveraner Fotostudent nach Frankfurt gegangen und einige Jahre bei der F.A.Z. festangestellt war, ist nun mit der Geschichte »Crossing Kabul«, die er für die F.A.Z. fotografiert hat, mit einer Ausstellung auf dem Festival vertreten. Auch die Reportagen der zwei ehemaligen F.A.Z.-Hospitanten Christian Burkert und Kai Nedden wurden vom Kuratorenteam unter die 60 besten Arbeiten gewählt.
15.03.2010
Die 60 Ausstellungen stehen fest
Mehr als 1000 Bewerbungen aus 70 Ländern sind für den FreeLens Award im Festivalbüro eingetroffen. Die 60 besten Arbeiten wurden nun ausgewählt und werden im Juni in mehreren Pavillons auf dem Expo-Gelände ausgestellt.
Bei der Auswahl der Festivalarbeiten ging es der Jury um die fotografische und erzählerische Qualität. Daneben soll das Lumix Festival aber auch zeigen, welche inhaltliche Breite der Fotojournalismus in seiner heutigen Funktion abdeckt. „Denn wir wollen kein Festival, wo man von Ausstellung zu Ausstellung ausschließlich durch ein endloses Themenfeld von Tod und Elend geht, so wichtig wir diese Themen auch finden. Nach der x-ten Slum-Reportage vom indischen Subkontinent fanden selbst wir Kuratoren es sehr ermüdend und unerträglich redundant“, sagt Rolf Nobel.

Das Kuratorenteam aus Rolf Nobel (Professor für Fotografie an der FHH und Leiter des Fotofestivals), Stephanie Bunk (Leiterin der FreeLens Galerie in Hamburg), Bertram Solcher (FreeLens Vorstandsvorsitzender), sowie Isabel Winarsch (Organisationsleiterin des Lumix Festivals). Foto: Joanna Nottebrock
Die Teilnehmer des Festivals kommen aus insgesamt 22 Ländern. Die internationale Präsenz ist gegenüber dem ersten Lumix Festival noch stärker geworden. So wohnen viele der Aussteller in den USA, Dänemark, Italien und Russland und nur 16 von ihnen in Deutschland. Acht der Fotografen, die bereits 2008 beim Lumix Festival zu sehen waren, wurden erneut ausgewählt: Johan Bävman, Thomas Lekfeldt, Chris Maluszynski, Davide Monteleone, Mads Nissen, Daniel Pilar, Martin Stampe und Gordon Welters.
Die beste Arbeit wird mit dem Freelens-Award ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Zwei weitere Arbeiten bekommen eine ehrenvolle Erwähnung und jeweils 1.000 Euro. Die Verleihung des FreeLens-Awards erfolgt am Samstag, den 19. Juni im Rahmen der Abschlussparty.
Desweiteren werden auf dem Festival ungefähr 20 Arbeiten aus 160 Multimedia-Bewerbungen gezeigt. Die Auswahl wird in den nächsten Tagen getroffen und auf unserer Webseite werden Ausschnitte zu sehen sein.
07.03.2010
Geo unterstützt Lumix Festival für jungen Fotojournalismus
Die Zeitschrift GEO, bekannt für ihre herausragenden Bild- und Textreportagen, unterstützt das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Bereits beim ersten Festival fungierte GEO als medialer Unterstützer, berichtete mit Beiträgen auf der Internetseite über das Festival und beteiligte sich aktiv am Veranstaltungsprogramm. Das Ziel des Festivals, den jungen Fotojournalismus zu fördern, deckt sich mit GEOs eigenem Bestreben der Förderung junger Fotojournalisten. So gibt es bei Geo seit Jahren Praktika für Hochschulstudenten der Fotografie und auf der Website "Junge Fotografie" stellt Geo die Arbeiten von Diplomanden vor.
www.geo.de/GEO/fotografie/junge_fotografie/
28.02.2010
Einsendeschluss verlängert bis 5. März
Um unseren Server vor dem ganz großen Ansturm zu bewahren und den Vergesslichen unter den Fotografen eine zweite Chance zu geben, haben wir den Einsendeschluss bis zum 5. März 23:59 (GMT+1, also mitteleuropäische Zeit) verlängert. Bis dahin muss dann aber die Registrierung und das Hochladen der Bilder (bei Bewerbungen für den FreeLens Award) bzw. Einbinden der Multimedia-Geschichten (bei Bewerbungen für den Lumix Multimedia Award) komplett abgeschlossen sein. Die jeweiligen Bewerbungsformulare und Teilnahmebedingungen finden Sie unter »bewerbung«. Viel Erfolg.
23.02.2010
Canon unterstützt 2. Lumix Festival

Die Druckersparte von Canon Deutschland und das hannoversche Unternehmen office360 sponsern gemeinsam das 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. Sie stellen für die Herstellung der Ausstellungsprints das gesamte Papier und die Farbpatronen zur Verfügung. Der Gesamtwert des Materials für die etwa 1.400 Drucke in Galeriequalität, die auf den Canon-Druckern iPF5100 und iPF8100 gedruckt werden, beträgt in etwa 5.000 Euro.
13.02.2010
David Burnett kommt am 16. Juni

Den Mitbegründer der bedeutenden US-Fotoagentur Contact Press Images, David Burnett, kann man wohl mit Fug und Recht einen alten Haudegen des Fotojournalismus nennen. In den etwa vier Jahrzehnten seiner fotografischen Karriere war der 63-jährige in 70-80 Ländern der Welt, so ganz genau weiß er es selbst nicht. Er ist als Fotojournalist ein Universalist, auf so vielen Themenfeldern hat er sich dabei bewegt. Ob Sport, Politik, klassische Länderreportage oder Portrait, Burnett hat alles fotografiert. Und als seien ihm die vielen fotografischen Genres noch nicht genug Abwechslung, hat er für das Fotografieren auch alles benutzt, was die Fotoindustrie so zu bieten hat: Kleinbild, Mittelformat, Großbild.

US Soldaten bei einer Pause, eine Woche nachdem sie die karibische Insel Grenada erobert hatten (Dezember 1983)

Bob Marley 1976
Das alles hat David Burnett immer auf hohem Niveau getan. Und mit Erfolg: Er wurde in den USA Press Photographer of the Year, bekam den World Press Photo Award und die hoch angesehene Robert Capa Gold Medal des Overseas Press Club of America. Sein Werk beschert den Besuchern am Eröffnungstag des Lumix Festivals (Mittwoch, 16. Juni, 19:30 Uhr) eine spannende Zeitreise durch die letzten 40 Jahre Fotojournalismus.
Zur Webseite von David Burnett
23.03.2010
Rückblick: 1. Lumix Festival 2008
11.02.2010
Drei Reportagen wurden "gesetzt"
Um für die Pressearbeit der Fotomagazine rechtzeitig Beispiele aus dem umfangreichen Ausstellungs-Programm zeigen zu können, hat das Kuratorenteam des Lumix Festivals drei herausragende Arbeiten aus den vorliegenden Bewerbungen bereits "gesetzt". Über die übrigen 57 Ausstellungs-Reportagen, -Essays und -Serien, die damit auch an der Bewerbung um den mit 10.000 Euro dotierten FreeLens Award für jungen Fotojournalismus teilnehmen, wird erst nach
dem Anmeldeschluss am 28. Februar entschieden.
Zu den gesetzten Arbeiten gehört Johan Bävmans »Albino - In the Shadow of the Sun«. Die Reportage über Albinos in Tansania hat bereits den Wettbewerb Unicef Photo of the Year gewonnen und den zweiten Preis bei World Press Photo.
Die anrührende Reportage »A Star in the Sky« des Dänen Thomas Lekfeldt hat auf dem New York Foto Festival 2009 den ersten Preis in der Kategorie Editorial Series und bei Danish Press Photography 2009 den ersten Preis bei den Reportagen bekommen. Die einfühlsam fotografierte Serie zeigt den Kampf der kleinen Vibe gegen den unaufhaltsamen Gehirntumor bis zu ihrem Tod.
Der Bangladeschi Khaled Hasan hat eine eindrucksvolle SW-Reportage über Steinbrecher in Bangladesch fotografiert, für die er – gemeinsam mit dem hannoverschen Diplomanden Christian Burkert (für »Last Exit Detroit«) – den Mark Grosset Price 2009 erhielt.
27.01.2010
Carolyn Drake kommt am 17. Juni

Vor ihrer Karriere als Fotografin hat die 38-jährige Amerikanerin Carolyn Drake Media Culture an der Brown University in Providence studiert und dann als Multimedia-Produzentin- und Designerin in Manhattans Silicon Alley fast überwiegend vorm Computer gesessen.
Irgendwann wurde ihr die Betrachtung der Welt ausschließlich über das Internet
zu viel. Sie nahm eine Auszeit, reiste durch Südostasien und studierte danach Fotografie am International Center of Photography in New York und machte anschließend ihren Master in Visueller Kommunikation an der Ohio University.

Aus ihrer 2007 entstandenen Arbeit »The Last Days of Uighur«. Eins von vielen kleinen Unternehmen an den Hauptstraßen der Altstadt von Kashgar. Die Regierung lässt dieses historische Viertel mit den Geschäften abreißen.
Nach einem Praktikum bei dem renommierten Magazin National Geographic und einem Fotojob
bei der Palm Beach Post ging sie, ausgestattet mit einem Fulbright Stipendium, für ein Jahr in die Ukraine. Dort entstand ihre mehrfach ausgezeichnete Arbeit über die am Boden liegende Kohle-Industrie. Seit einiger Zeit lebt die Amerikanerin nun in Istanbul, von wo aus sie weiterhin in ganz Vorder- und Zentralasien fotografiert.
Mittlerweile hat Carolyn Drake zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u.a. 2008 beim
World Press Photo in der Kategorie »Feature Stories«. Ihren Vortrag hält sie am Donnerstag,
den 17. Juni um 17 Uhr im Hörsaal des Design-Centers.

Aus ihrer 2007 entstandenen Arbeit »The Last Days of Uighur«. Uigurische Arbeiter spannen Stromleitungen durch die Wüste Taklamakan – ein Teil der chinesischen Bemühungen, den Westen zu entwickeln.
Zur Webseite von Carolyn Drake
24.01.2010
Ernesto Bazan kommt am 18. Juni
Bis vor einem Jahr war der italienische Fotograf Ernesto Bazan hauptsächlich Insidern bekannt.
Dabei hatte er schon den W. Eugene Smith Grant, den Grant der Mother Jones Foundation für Fotojournalismus, den World Press Photo Award und die Stipendien der Alicia Patterson Foundation und der Guggenheim Foundation erhalten.
Doch dann bekam sein Buch »Cuba« auf dem New York Photo Festival im Mai 2009 den 1. Preis für das schönste Fotobuch des Jahres und es war sein endgültiger Durchbruch. Als Ernesto Bazan »Cuba« während des Fotojournalismus-Festival Visa Pour l'Image in Perpignan signierte, da trugen es viele Besucher zurück nach Hause wie eine kostbare Trophäe.
Am Freitag, den 18. Juni um 17 Uhr, wird der 50jährige Italiener seine Arbeit im Hörsaal des Design-Centers erstmals in Deutschland präsentieren.

Ernesto Bazan stammt aus Palermo. Mit 14 Jahren bekam er seine erste Kamera und begann das Leben auf Sizilien zu fotografieren. Fotografie wurde seine Passion. Im Jahre 1978 ging er nach New York, wo er an der School of Visual Arts studierte und 1982 graduierte.
Von 1992 bis 2006 hat Ernesto Bazan auf Kuba gelebt und dort in Workshops Fotografie unterrichtet. Während dieser Zeit entstand sein ungewöhnliches Kuba-Buch, eine Mischung aus erzählenden, surrealen und atmosphärischen Bildern. Seine Fotografie basiert auf den Wurzeln journalistischer Fotografie, aber Bazan ist mit seinen dunklen Schwarzweißbildern eher ein Grenzgänger zwischen Fotojournalismus und Fotokunst. Je nach Bild schlägt der Zeiger mehr in die eine oder die andere Richtung aus und für die Freunde guter Fotografie ist das allemal inspirierend.
Zur Webseite von Ernesto Bazan
20.01.2010
Ed Kashi kommt am Samstag, den 19. Juni

Leiharbeiter entfernen eine Öllache an einer verlassenen Ölquelle der Shell Petroleum Development Company im Nigerdelta. Aus Ed Kashis Projekt » Curse of Black Gold «

Ed Kashi. Foto: Uwe H. Martin
Der New Yorker Fotograf Ed Kashi hat seine Teilnahme am 2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus zugesagt. Am Samstag, den
19. Juni 2010 berichtet er um 11 Uhr im Hörsaal über seine Arbeit und zeigt einen Ausschnitt seiner Foto- und Multimedia-Geschichten.
Während seiner Laufbahn hat der 1957 geborene Fotojournalist in
mehr als 60 Ländern gearbeitet, dabei immer wieder für National Geographic, außerdem für The New York Times Magazine, Time
und Geo. Er erhielt etliche Auszeichnungen in verschiedenen
Disziplinen, neben World Press Photo Awards auch Preise für
exzellente Prints sowie für experimentellen Film.
Die Non-Profit Multimediaproduktionsfirma Talking Eyes Media seiner Frau Julie Winokur produziert zusammen mit ihm in oft monatelanger Arbeit großangelegte Multimediaprojekte mit einer Kombination aus Videos, Toninterviews und Fotos. »Diese Form erlaubt uns die Geschichten, die wir immer erzählen wollten, viel komplexer und vollständiger zu erzählen, als das im Print möglich ist. Wir erreichen viel mehr Menschen und können den Menschen selbst eine Stimme geben.«

Die Schwestern Sadie Janis (89) und Zona Fills the Pipe (91) bei einem Pow Wow im Pine Ridge Indianerreservat. In dem Projekt » Aging in America « zeigt Ed Kashi viele Realitäten in der immer älter werdenden Gesellschaft der USA.
Es sind menschliche Geschichten, die das Markenzeichen des Fotografen-Filmer Paares Ed Kashi und Julie Winokur prägen. Geschichten, die vom Altern in der eigenen Gesellschaft erzählen, von den Gestrandeten eines privatisierten Gesundheitssystems, und von der eigenen Familie.
Der ehemalige Hannoveraner Fotostudent Uwe H. Martin hat Ed Kashi für das FreeLens Magazin #28 besucht und uns die Auszüge aus seinem Artikel zur Verfügung gestellt.
Panasonic stiftet erstmals Lumix Multimedia Award

Zuschauer folgen während des 1. Festival für jungen Fotojournalismus 2008 dem Vortrag von
Thomas Hoepker in einer Live-Übertragung, weil der Hörsaal voll ist. Foto: Felix Seuffert
Panasonic stiftet zum 2. Lumix Festival erstmals den Lumix Multimedia Award. Mit einem Preisgeld von 5.000 Euro wird die beste Multimedia-Produktion ausgezeichnet. Wie beim FreeLens Award dürfen die Produzenten nicht älter sein als 35 Jahre und der Inhalt muss journalistischen Charakter haben. Eine Auswahl der besten Einreichungen wird während des Festivals auf großen Bildschirmen unseres Hauptsponsors Panasonic gezeigt.
Bewerbungsformular und Teilnahmebedingungen Lumix Multimedia Award
2. Lumix Festival im Juni 2010
Vom 16. bis 20. Juni 2010 wird auf dem ehemaligen Weltausstellungsgelände Expo 2000 das
2. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus stattfinden.
An dem erfolgreichen Konzept des Festivals, das 2008 mit einem furiosen Einstand von sich reden machte, wollen die Veranstalter - die Fachhochschule Hannover und der Fotojournalisten-Verband FreeLens - nichts Grundlegendes ändern. Lediglich an Feinheiten soll gearbeitet werden. So planen die Veranstalter u.a. den Einsatz von moderner Kommunikationstechnik, um den Besuchern bei den Vorträgen die Möglichkeit zu geben, alle Vorträge in Deutsch und Englisch zu hören.
Ansonsten werden auch beim 2. Lumix Festival 60 Ausstellungen mit den Arbeiten junger Fotojournalisten zu sehen sein. Dazu können sich erneut Fotografen bis zum Alter von 35 Jahren aus der ganzen Welt um eine der Ausstellungen bewerben. FreeLens wird die besten Arbeiten des Festivals mit dem FreeLens Award für jungen Fotojournalismus auszeichnen. Ausstellungsorte sind wie gehabt die futuristischen Pavillons auf dem Expo-Gelände. Und auch das Vortragsprogramm soll hinter dem des ersten Festivals nicht zurückstehen, mit 8 Fotografen-Vorträgen von Weltklasse.
Für interessierte Gruppen und Schulklassen werden erneut Führungen durch die Ausstellungen organisiert.
Da das Festival erneut mit einem fußballerischen Großereignis zusammenfällt, der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika, wird dazu ein Public Viewing organisiert, bei dem die wichtigsten Spiele auf Großbildschirmen von Panasonic übertragen werden.
29.08.2009
Fotostudenten in Perpignan
Auch dieses Jahr wird die Studienrichtung Fotografie der Fachhochschule Hannover im Rahmen des Off-Programms während des Fotojournalismusfestivals Visa Pour l´Image in Perpignan mit einer Ausstellung vertreten sein. Die Fotostudenten zeigen in der Ausstellung ihre Reportagen, welche Sie für das mare-Sonderheft »Captain’s Dinner« im vergangenen Jahr auf vier Kontinenten fotografiert haben.

Flyer zur diesjährigen Ausstellung. Foto: Henning Bode
Neben der Präsentation eigener Arbeiten möchte die FH Hannover in diesem Jahr auch ihr eigenes Lumix Festival für jungen Fotojournalismus bewerben.
Das Nachwuchsfestival, das letztes Jahr mit einem furiosen Einstand Premiere feierte, wird vom 16. bis 20. Juni 2010 zum zweiten Mal auf dem Expo-Gelände in Hannover stattfinden. Veranstalter ist neben der FH Hannover die Fotojournalisten-Organisation FreeLens.
Die Ausstellung ist in der Woche vom 29.08. bis 05.09. im Salle des Libertés, Rue Edmont Bartisol 3, täglich von 10 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Die Vernissage findet wie immer am Dienstag der Festivalwoche (1. September) um 18.00 Uhr statt. Die Stadt Perpignan organisiert dazu eine Party, auf der den Gästen Essen und Getränke der Region Katalonien serviert werden.
29.06.2009
Rückblick auf das Festival
Genau ein Jahr ist es her, dass Hannover 12000 Besucher zum ersten Lumix Fotofestival auf dem ehemaligen Expogelände empfangen hat. Dies nahm die regionale Tageszeitung HAZ zum Anlass, um ein Rückblick auf das Festival zu werfen. Im September diesen Jahren geht es dann wieder in die Vorbereitungsphase für das zweite Lumix Festival, welches vom 16. bis 20. Juni 2010 stattfinden wird.
Artikel aus dem Kultur-Teil der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 19.06.2009, verfasst von Uwe Janssen.
Rückblick 2008
Die Meldungen zum letzten Festival finden Sie im Archiv 2008.









































































































































































