»Transnistria«

Emile Ducke porträtiert ein Land, das es nicht gibt: Ein Areal, kaum größer als das Saarland, von keinem Staat als souverän anerkannt, Transnistrien. Als die Sowjetunion zerfiel, machte die moldauische Regierung Moldauisch zur Amtssprache. Die größtenteils russischsprachige Bevölkerung im Osten fürchtete um den Verlust ihrer Rechte, bildete das De-facto-Regime Transnistrien und erklärte sich als unabhängig. Heute gibt es eine eigene Regierung, eigene Währung und Militär – unter dem Protektorat Russlands.

Ausstellungsort F / BMW Center