LUMIX Festival gewinnt 3. Preis beim Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis

Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung in der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg hat das LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus den 3. Preis beim Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis gewonnen. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert. In dem Wettbewerb hat sich das LUMIX Festival gegen zahlreiche, auch sehr bekannte Kultureinrichtungen durchgesetzt.

Der Rudolf Stilcken Kultur-Kommunikationspreis wird alle 2 Jahre an kulturelle Institutionen, Einrichtungen und Projekte im nordostdeutschen Raum vergeben, die »innovative Strategien der Vermittlung von kulturellen Inhalten und die Entwicklung neuer Strategien für die Verbreitung und Positionierung von Kultur« entwickelt haben.
 
»Das LUMIX-Festival in Hannover setzt alle zwei Jahre ein wichtiges und europaweit wahrgenommenes Zeichen für Qualität und einen bewussten Umgang mit dem Medium«, heißt es in der Laudatio der Jury. »Dem LUMIX-Festival gelingt es, neue Ansprüche an das Medium Fotografie zu formulieren und seinen Stellenwert in der Bewusstseinsbildung unserer Gesellschaft klar zu machen. Das Festival ermutigt und stärkt junge Fotografinnen und Fotografen, macht ihre Arbeit sichtbar und schafft Anreize für neue Herausforderungen.«
 
Der Preis ist nach seinem Gründer, Rudolf Stilcken benannt, einem der bekannten Fachleute für Markenkommunikation und Senator h.c. der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Rudolf Stilcken ist 2016 gestorben. Der Preis wird jetzt von seiner Witwe, der ehemaligen Verlegerin und Chefredakteurin Angelika Jahr-Stilcken gestiftet.
 
Träger des Preises ist das Institut für Kultur und Medienmanagement (KMM) in Kooperation mit dem Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Mitglieder der Jury waren die stern-Reporterin Silke Müller, der Geschäftsführer des Instituts KMM, Prof. Reinhard Flender, der Chefdramaturg der Kammerspiele München, Benjamin von Blomberg, die Projektkoordinatorin vom Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz in Berlin, Eva-Maria Hoerster und der Komponist und Leiter des ASPAHALT Festivals Düsseldorf, Bojan Vuletic.