LUMIX's Ausstellung über den geografischen Osten.

In den nächsten Wochen stellen wir hier kurz die 60 Fotoarbeiten vor, die während des 6. LUMIX Festivals gezeigt werden. Diese fünf Geschichten haben gemeinsam, dass sie sich geografisch im Osten angesiedeln, ansonsten sind die Themen sehr vielfältig.

Die Vorfahren von Elena Anosova kamen vor 300 Jahren nach Sibirien und gründeten ein Dorf in der Taiga. Heutzutage leben in dem Dorf 100 Erwachsene und alle sind entfernte Verwandte. Isoliert von der Zivilisation und umgeben von der Wildnis sind die Familie und ihre Tradition für sie wichtiger als jeglicher Fortschritt. Gibt es eine Normalität des Krieges? »No Man's Land« von Alfredo Bosco schildert die Situation der Menschen in der Region Donbass in der Ostukraine. Sie leben seit 2014 mit dem Krieg zwischen den ukrainischen Truppen und den prorussischen Separatisten. Für die Einwohner der sibirischen Dörfer, in denen es an Ärzten fehlt, wurden die rollenden Krankenhauszüge zur Normalität. Nur einmal im Jahr fährt der Krankenhauszug »Heiliger Lukas« eine festgelegte Route durch die abgelegenen Orte, um eine ärztliche Versorgung für Tausende Patienten sicherzustellen. Emile Ducke hat diese Fahrt dokumentiert. Wer bin ich? Wo komme ich her und wo gehöre ich hin? Fragen, die die Menschen schon seit Jahrtausenden beschäftigen. Julien Pebrel begibt sich auf die Reise durch seine zweite Heimat Georgien und dokumentiert die Geschichte einer ganzen Nation. Kirgisistan. Ein Land, das immer noch die Nachwehen der sowjetischen Herrschaft spürt. Ein Land, eingefroren zwischen Bergen und nostalgischen Erinnerungen an eine vergangene Zeit. Elliott Verdier zeigt die Kluft zwischen der alten und der neuen Generation.

Einen Überblick und alle Kurzbeschreibungen der 60 Fotoarbeiten gibt es hier.