LUMIX's Ausstellung über individuelle Lebenskonzepte.

In den nächsten Wochen stellen wir hier kurz die 60 Fotoarbeiten vor, die während des 6. LUMIX Festivals gezeigt werden. Diesmal stellen wir hier Arbeiten vor, in denen individuelle Lebenskonzepte im Fokus sind.

Sie suchten Gold und fanden Opale. So entstand das heutige Dorf Coober Pedy in Südaustralien. Heute leben in diesen unterirdischen Wohnhöhlen die letzten Einwohner und beschützen sie und ihre Geschichte. Antoine Bruy dokumentierte das Leben dieser Gemeinschaft. Josef lebt seit 1978 allein in seinem alten Bauernhaus im österreichischen Längenfeld. Seitdem hat sich sein Leben nicht viel verändert. Er hat weder fließend Wasser, noch eine funktionierende Heizung. Elias Holzknecht gewährt durch seine Fotos einen Rückblick in eine Zeit, die eigentlich schon längst hinter uns liegt.
In Uganda als Teil der LGBTQ-Community (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) geoutet zu werden, ist heute gefährlicher als je zuvor. Als letzten Ausweg wählen viele die Flucht. Jake Naughton begleitet Flüchtende auf ihrem Weg von Uganda über Kenia in die USA. Lærke Posselts ausdrucksstarke Porträts stellen Menschen vor, die sich nicht durch ihr biologisches Geschlecht einschränken lassen und die konventionellen Grenzen sprengen. Das Leben zwischen Selbstverleugnung und Anpassung ist Alltag für die Bewohner Teherans; ein endloser Konflikt zwischen der Regierung und der Bevölkerung. Die Arbeit von Hashem Shakeri zeigt einen gesellschaftlichen Spagat – ausgelöst durch den Schrei nach Individualität. Tagsüber Restaurantmanager, abends Dragqueen, sonntags Kirche – Tony ist Tasha und Tasha ist Tony. Ein One-Man-Duo der besonderen Art und eine Faszination, die bereits Massen begeistert. Moe Zoyari zeigt eindrucksvoll das Leben einer besonderen Königin im Oak Park in Chicago.

Einen Überblick und alle Kurzbeschreibungen der 60 Fotoarbeiten gibt es hier.