Matt Black kommt!

Sein Projekt »Geography of Poverty« ist seit Jacob Holdts »Bilder aus Amerika« vielleicht die subjektivste und beeindruckendste fotografische Dokumention der Wirklichkeit jenseits des amerikanischen Traums vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Düsteres Schwarzweiß von den Schattenseiten der USA, fotografiert und gesammelt in 20 Jahren und auf zahllosen Reisen durch das Land.
Der 1970 in Kalifornien geborene und lebende Fotograf und Filmer Matt Black konzentriert sich in seiner Arbeit vor allem auf die Themen Migration, Landwirtschaft, Armut und Umwelt in seiner Heimat und in Mexiko. Alles fotografiert in Schwarzweiß und bestens komponiert, aber ohne jegliche ästhetische Verselbständigung.
Bekannt wurde er auch durch seine Kurzfilme, in denen er Bewegt- uns Stillbilder miteinander kombiniert, wie z.B. in »The Monster in the Mountains« und »Harvest Shadows«. Dafür erhielt er zahlreiche Preise, u.a. von der Magnum Foundation, World Press Photo, W. Eugene Smith Grant und dem Pulitzer Center on Crisis Reporting. 2015 wurde er Nominee der legendären Agentur MAGNUM.

Matt Black spricht über seine Arbeit am Mittwoch, den 20. Juni 2018, um 19:30 Uhr im Hörsaal des Design Centers.