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Aus der Idee geboren, dem Nachwuchs eine Plattform zu geben, wurde das LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus 2008 vom Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover unter der Leitung von Professor Rolf Nobel und Festivalleiterin Isabel Winarsch in Zusammenarbeit mit dem deutschen Fotojournalisten-Verband FREELENS und dem Hauptsponsor Panasonic mit seiner namensgegebenden Kamerasparte LUMIX gegründet. Als Hochschulprojekt begonnen, hat sich das LUMIX Festival durch den unermüdlichen Einsatz der hannoverschen Fotostudenten in seiner zwölfjährigen Geschichte zu einem der bedeutendsten und größten Festivals für jungen Fotojournalismus in Europa entwickelt. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.06.2008

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.06.2008

2008

Die Erwartungen waren hoch, aber sie wurden weit übertroffen: Mit rund 12.000 Besuchern an fünf Festivaltagen war die Reaktion auf das rauschende Bilderfest größer, als es die Veranstalter erwartet hatten. Doch dabei blieb es nicht. Ganz egal, welches Medium sich mit dem Festival auch beschäftigte - und das Medienecho war enorm - es gab nur Lob für die Premiere dieses Festivals, das nach der erklärten Absicht der Veranstalter zukünftig alle zwei Jahre stattfinden soll. Auch die immer ausgebuchten Fotografen-Vorträge kamen bei den Besuchern sehr gut an. Wann bekommt man an vier Tagen schon mal so großartige Fotografen vorgesetzt, wie den Deutschen Kai Wiedenhöfer, die Magnum-Fotografen Thomas Dworzak, Thomas Höpker und Steve McCurry, das Tierfotografen-Ehepaar Heidi und Hans-Jürgen Koch und die Engländerin Vanessa Winship. Angenommen wurden vom Publikum auch die zahlreichen Fachvorträge und Diskussionen über unterschiedliche Themen, wie z.B. die Ausbildung von Fotojournalisten an Hochschulen oder die Arbeit mit Fotografie in der GEO-Redaktion. 

In der Tat hatte es die Veranstaltung in sich. Die Klasse der ausgestellten Fotografen und deren Geschichten sei "enorm hoch" konstatierte daher auch Altmeister und Magnum-Fotograf Thomas Höpker bei der Preisverleihung des FreeLens Award, "man hätte leicht auch zehn, fünfzehn anderen Fotografen den Preis geben können". Den mit 5.000 Euro dotierten Preis aber hat die fünfköpfige Jury der amerikanischen Fotografin Stephanie Sinclair für ihre Serie "Bride Price - Child Marriage arround the World" zugesprochen. Die mit 1.000 Euro dotierten "Lobenden Erwähnungen" erhielten der Deutsche Christoph Bangert für seine Irak-Serie und die Amerikanerin Krisanne Johnson für ihre Arbeit über Frauen in Swaziland. Der von Panasonic gestiftete Publikumspreis für jungen Fotojournalismus ging mit den meisten Stimmen der Besucher an Lana Slezic´s Arbeit "Forsaken" über Frauen in Afghanistan. Der Preis ist ein Warengutschein von Panasonic in der Höhe von 3000 €.

Das Festival war mit seinen rund 1.400 Fotos und den vielen Vorträgen weit mehr als einfach nur ein gigantisches Bilderfest oder eine große Vortragsveranstaltung. "Auch die Atmospäre auf dem Expo-Gelände war einfach fantastisch", fand Getty-Fotograf Karsten Koall, "überall wurde diskutiert und sich ausgetauscht. Einfach großartig!". Dabei spielte das schöne Sommerwetter den Veranstaltern in die Hände und verwandelte das futuristische Festival-Gelände in einen perfekten Veranstaltungsort. 

Die Siegerin des FREELENS-Award 2008, Stephanie Sinclair, mit einem Bild aus ihrer Arbeit "Bride Price - Child Marriage arround the World".

Krisanne Johnson wird von Thomas Höpker die lobende Erwähnung überreicht. 

2010

Es sollte kommen, was zu erwarten war. Der Besucherandrang beim 2. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus war immens. Bei bestem Wetter und ausgelassener Atmosphäre sind die Besucher am ersten Festivaltag durch die sieben Ausstellungsorte auf dem Expo-Gelände in Hannover geströmt. Der »stern« Fotochef Andreas Trampe war begeistert von Intensität und Hingabe, der ausstellenden Fotografen, die teilweise auf engstem Raum hinreißende und hoch emotionale Geschichten fotografierten. Erstmalig wurden viele Schulklassen und Reisegruppen durch die Ausstellungen geführt. Zusätzlich standen ausstellende Fotografen wie Kristian Djurhuus und Saiful Huq Omi den Besuchern Rede und Antwort bei ihren Bildern. Diese Neuerung zum ersten LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus kam bei Besuchern und Fotografen sehr gut an.

Das Design Center der Hochschule Hannover, Hauptort des LUMIX Festivals

Der LUMIX Multimedia Award und 5.000 Euro für die beste Multimedia-Story gingen an Ilana Panich-Linsman für ihre Arbeit »Fifteen«

Der Italiener Davide Monteleone gewann mit seiner Arbeit 
»Northern Caucasus« den FREELENS Award und 10.000 Euro Preisgeld

Neben Vorträgen von Daniel Rosenthal, David Burnett, Carolyn Drake, Sergey Maximishin, Ernesto Bazan, Wojciech Grzedzinski und Ed Kashi wuchs die Fototechnikschau und es gab spannende Podiumsdiskussionen, unter anderem zu den Themen Bildmanipulationen und der Zukunft des Online Journalismus. Mehr als 20.000 Besucher sind in diesem Jahr durch die Ausstellungen auf dem Expo-Gelände geströmt. »Nach meiner und der Meinung vieler renommierter Branchen-Kollegen ist das zweite LUMIX Festival jetzt in der ersten Liga internationaler Fotofestivals angekommen«, resümierte Prof. Rolf Nobel. Zuvor verabschiedete sich der amerikanische Fotograf Anthony Suau mit einem »Viel besser als Perpignan!« vom 2. Festival.

David Monteleone gewann mit seiner Geschichte »Northern Caucasus« den FREELENS Award und erstmals ein Preisgeld in Höhe von 10.000€. Den Preis überreichte Thomas Höpker: »Ich war total überwältigt von der Qualität der eingereichten Arbeiten und es ist uns so schwer gefallen einen Preisträger auszuwählen«, würdigte der Magnum-Fotograf die Arbeit der Jury, die aus 60 starken Arbeiten wieder nur einen Sieger wählen konnte. Ehrenwerte Erwähnungen erhielten Johan Bävman, Emiliano Larizza, Munem Wasif und Thomas Lekfeldt, der zusätzlich mit dem mit 1000€ dotierten Publikumspreis ausgezeichnet wurde. Der Preis für die beste multimediale Produktion ging an die amerikanische Fotografin Ilana Panich-Linsman mit ihrer Geschichte über 15jährige Mädchen in New York. »Ich bin schwer beeindruckt!«, sagte Oberbürgermeister Stephan Weil bei seinem Besuch des zweiten LUMIX Festivals für jungen Fotojournalismus. »Ich habe gedacht, dass es schwer wird das letzte Festival zu übertreffen, aber wir haben es um Längen überboten«, war das abschließende Wort von Bertram Solcher, Vorsitzender FREELENS.
 

Zeit Online, 18.06.2014

NDR Online, 18.06.2014

Hannoversche Allgemeine Zeitung, 18.06.2012

2012

Mehr als 30.000 Gäste haben während der fünf Tage das 3. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus besucht. „Wir haben natürlich gehofft, dass wir die Besucherzahlen von 2010 toppen können, aber 30.000 Besucher sind einfach überwältigend“, sagt Rolf Nobel, Festivalleiter und Fotografie-Professor an der Hochschule Hannover. Gerd Ludwig, einer der Starfotografen von National Geographic, meint: „Es ist schade, dass man diese Menge an unglaublichen Geschichten nur an fünf Tagen sehen kann. Ich würde mir wünschen, dass diese Ausstellung auch an anderen Orten gezeigt werden kann.“

Neben den mittlerweile etablierten Vorträgen berühmter Fotografen, dieses Jahr waren unter anderem der MAGNUM-Fotograf Stuart Franklin, Rena Effendi und die 2014 tragisch verstorbene Anja Niedringhausen zu Gast, gab es mit dem Lammerhuber-Award auch eine Neuerung. Mit dem von der EDITION LAMMERHUBER vergebenen Award wird diejenige Reportage oder Serie des Festivals ausgezeichnet, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Der Lammerhuber Photography Award unterstreicht die Philosophie des LUMIX Festivals, dass zu den Aufgaben eines humanistisch ausgerichteten Fotojournalismus eine breite Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen gehört. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Der Amerikaner Peter van Agtmael gewinnt mit seiner Arbeit »Disco Night Sept. 11« den FREELENS Award. Seine Arbeit ist eine Aufzeichnung von Augenblicken aus der Zeit, in der Peter van Agtmael auf einem schmalen Pfad wanderte – zwischen seiner naiven Faszination, die er als Kind für den Krieg empfand, und der Brutalität, die er später als Kriegsfotograf im Irak und Afghanistan erlebte. Lobende Erwähnungen erhielten Bharat Choudhary, für seine Arbeit »The Silence of Others«, Tomasz Lazar für seine Reportage »Theater of Life« und Sebastian Liste mit seiner Arbeit »Urban Quilombos«. Der bei der Ausübung seiner Arbeit verstorbene Rémi Ochlik erhielt den HAZ Publikumspreis, der mit 1.000 Euro dotiert war. In seiner Fotoreportage »Arab Spring« hielt er den Arabischen Frühling fest.

Der LUMIX Multimedia Award und 5.000 Euro für die beste Multimedia-Story gingen an die niederländische Fotografin Ilvy Njiokiktjien für »Afrikaner Blood«, einer Arbeit über eine Gruppe Südafrikaner, die noch immer an die Apartheid glauben, und zeigten, wie der Hass in junge Männer gepflanzt wird.

Den Lammerhuber Photography Award, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert ist, sowie eine Lobende Erwähnung in der Kategorie LUMIX Multimedia Award erhielt der amerikanische Fotograf Christopher Capozziello. Seine Alltagsgeschichte »The Distance Between Us« zeigt die vergangenen zehn Jahre seines an zerebraler Lähmung erkrankten Zwillingsbruders Nick, den er mit seiner Kamera begleitet hat. Eine weitere Lobende Erwähnung in der Kategorie LUMIX Multimedia Award ging an Maisie Crow für ihre multimediale Arbeit »Half Lives: The Chernobyl Workers Now«. Anhand von sehr emotionalen Interviews wird das Leben der von der Ukrainischen Regierung umgesiedelten und vergessenen Opfer des Reaktorunglücks in Tschernobyl dargestellt.

Der Amerikaner Peter van Agtmael gewinnt mit seiner Arbeit »Disco Night Sept. 11« den FREELENS Award und 10.000 Euro Preisgeld.

Den Lammerhuber Photography Award sowie eine Lobende Erwähnung in der Kategorie LUMIX Multimedia Award erhielt der amerikanische Fotograf Christopher Capozziello

Der LUMIX Multimedia Award und 5.000 Euro für die beste Multimedia-Story gingen an die niederländische Fotografin Ilvy Njiokiktjien für »Afrikaner Blood«

2014

Ein neuer Besucherrekord und hoher Besuch. Unter den etwa 35.000 Besuchern beim 4. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus war auch Daniela Schadt, die Lebensgefährtin des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck. Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover, Prof. Wilfried Köpke, damaliger Dekan der Fakultät III und die beiden Festivalleiter Prof. Rolf Nobel und Isabel Winarsch begrüßten Frau Schadt am Sonnabend, den 21. Juni 2016 und gaben ihr einen Einblick in die Geschichte des Festival. Danach be­suchte Daniela Schadt, die lan­ge Jahre selbst als Jour­na­listin ge­ar­bei­tet hat, den Vor­trag des deutsch-­ameri­ka­nischen National-­Geographic-­Foto­grafen Gerd Lud­wig, schaute mehrere Foto­aus­stellun­gen an und kam da­bei mit den jun­gen Foto­gra­fen ins Gespräch.

Neu beim 4. LUMIX Festival: Die Außenausstellung in den Gärten im Wandel

Hoher Besuch: Daniel Schadt übergibt den FREELENS-Award an Meeri Koutaniemi

Meeri Koutaniemi gewinnt mit ihrer Arbeit »Taken« über die brutale Genitalverstümmelung bei Frauen in Afrika den FREELENS Award und 10.000 Euro Preisgeld  

Den Lammerhuber Photography Award erhielt die deutsche Fotografin Fara Phoebe Zetzsche für ihre Alltagsgeschichte »Stray Kids«, für die sie Straßenkinder in Berlin begleitete

Der erste Award für die beste Multimedia-Story gingen an den Hannoveraner Fotostudenten Patrick Slesiona für »Zwei Seiten - leben mit der unverzeihlichen Tat«.

Christopher Capozziello wurde für "A State of Mind" ebenfalls mit dem LUMIX Multimedia Award ausgezeichnet. In seiner Arbeit zeigt er das Leben von Monica, die durch ihre Tochte die eigene Heroinsucht überwindet

Ein weiteres Highlight beim 4. LUMIX Festival war die Premiere der Open-Air-Ausstellung. Für die Weltausstellung 2000 als Parkanlage geschaffen, konnten wir erstmals die Gärten im Wandel nutzen und einen Teil der Ausstellungen im Freien zeigen. Bei bestem Sommerwetter luden Fotos und ein kleines Cafe zum entspannen ein. 

Die finnische Fotografin Meeri Koutaniemi gewann mit ihrer Arbeit »Taken« den FREELENS Award und 10.000 Euro Preisgeld. Ihre Arbeit über die brutale Genitalverstümmelung bei Frauen in Afrika wird im Tschechischen Pavillon gezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht von weltweit mehr als 140 Millionen weiblichen Opfern von Genitalverstümmelungen aus. Obwohl die meist unter schlechten Bedingungen vollzogene, schmerzhafte Operation mittlerweile als Menschenrechtsverletzung verurteilt wird, praktizieren noch immer 29 Länder diese grausame Tradition.

Andrea Gjestvang erhielt eine Lobende Erwähnung für »One Day in History«. Mit ihren eindrücklichen Porträts erinnert sie an das furchtbare Massaker auf der norwegischen Insel Utøya, das im Juli 2011 die Welt erschütterte. Mads Nissen bekam für seine Reportage »Homophobia in Russia«ebenfalls eine Lobende Erwähnung. Im Juni 2013 wurde Russlands Homophobie von den Straßen in die Legislative getragen: Es ist vielerorts verboten, Gay-Pride-Demonstrationen zu veranstalten, die Rechte Homosexueller zu verteidigen oder auch nur zu behaupten, homosexuelle Beziehungen seien heterosexuellen gleichwertig. Die dritte Lobende Erwähnung ging an Rahul Talukder für seine Arbeit "Collapse of Rana Plaza". Im April 2013 stürzte die Textilfabrik in Bangladesch ein. Die Trümmer begruben mehr als 1.000 Menschen, ca. 2.500 wurden verletzt. Das für Büros konzipierte Gebäude konnte der Last und den Vibrationen der schweren Maschinen nicht standhalten. Trotz vorheriger Warnungen mussten die Arbeiter weiter in der Fabrik arbeiten. Auch das Publikum war von Andrea Gjestvangs Arbeit "One Day in History" tief berührt. Die Fotografin erhielt fast ein Zehntel der 1.205 abgegebenen Stimmen und damit den HAZ Publikumspreis.

Den Lammerhuber Photography Award erhielt die deutsche Fotografin Fara Phoebe Zetzsche für ihre Alltagsgeschichte »Stray Kids«, für die sie Straßenkinder in Berlin begleitete. Immer mehr junge Menschen fliehen vor Problemen mit ihren Eltern in ein Leben auf der Straße. Viele kommen nach Berlin, um ihr vermeintliches Glück in der Anonymität der Großstadt zu finden. Für Paula, Kevin, Nico und Ole ist das Leben hier ein Überlebenskampf. Aber auch Freiheit.

Der Lumix Multimedia Award wurde dieses Jahr an zwei Fotografen vergeben. Die ersten 2.500 Euro für die beste Multimedia-Story gingen an den Hannoveraner Fotostudenten Patrick Slesiona für »Zwei Seiten - leben mit der unverzeihlichen Tat«. Er und seine Ko-Autoren Christian Werner und Marcel Wolgram regen mit ihrer Geschichte einen gesellschaftlichen Diskurs an und überzeugten die Jury. Zwölf Jahre ist Martin Schmidt mit seiner Frau Anke verheiratet. Parallel hat er eine Geliebte. 2007 eskaliert die Situation. Seine Geliebte fordert von ihm eine Entscheidung: »Entweder ich oder deine Frau!« Schmidt rastet aus und sticht mit einem Küchenmesser auf seine Geliebte ein. Sie überlebt. Bei seiner Ehefrau findet Schmidt trotz einer fünfjährigen Haftstrafe stabilen Rückhalt. 

Christopher Capozziello wurde für "A State of Mind" ebenfalls mit dem Lumix Multimedia Award und 2.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Mit 18 Jahren lernt Christopher Capozziello die elfjährige Monica kennen. Sie ist die Schwester seines Freundes. Schon wenige Jahre später ist Monica heroinabhängig. Christopher Capozziello hält ihren Weg in Bildern fest: Monica und ihre Freunde, wie sie Heroin einnehmen; Monica und Kyle, der Mann, den sie in der Entziehungskur kennenlernt; Monica schwanger mit ihrem ersten Kind. Mit der Geburt ihrer Tochter Juliette wird Monica clean. Doch dann stirbt Kyle an einer Überdosis. Eine Lobende Erwähnung in der Kategorie LUMIX Multimedia Award ging an Berta Tilmantaite für ihre multimediale Arbeit »Oleg - The Hunter«. Dies ist eine kurze Geschichte über Oleg Timofejewitsch Odnolko, ein Jäger in den endlosen Weiten der Taiga im Nordosten Russlands. Die zweite Lobende Erwähnung ging an Yeong-Ung Yang für "Endless Bus Trip". »Bus-kkun« ist ein koreanischer Slangbegriff für einen arbeits- oder obdachlosen Menschen, der mindestens zweimal am Tag eine Retourbusfahrt aus der New Yorker Chinatown zum Sands Casino in Pennsylvania macht. Bus-kkuns fahren wegen der kostenlosen Spielgutscheine dort hin, die sie bei ihrer Ankunft bekommen und heimlich an Spieler weiterverkaufen.