vorträge

Zu den Highlights eines jeden Lumix Festivals zählen die 8 Vorträge weltbekannter Fotografen. In den vergangenen Jahre waren internationale Stars der Fotojournalistenszene wie Steve McCurry, Anja Niedringhaus, Anthony Suau, Alixandra Fazzina, Thomas Höpker, Ragnar Axelsson, Gerd Ludwig, Ed Kashi oder David Burnett unsere Gastredner.

Die Vortragenden des 6. LUMIX Festivals werden wir nach und nach verkünden und an dieser Stelle vorstellen. Solange haben Sie hier noch einmal die Gelegenheit, alle Vorträge des letzten Festivals anzuschauen.

Die Vorträge der Vorjahre finden Sie hier. Viel Spaß!

Espen
Rasmus
sen

Espen Rasmussen, geboren 1976, lebt in Nesodden, in der Nähe von Oslo. Er arbeitet als Bildredakteur für das Magazin VG Helg — das Wochenendmagazin der größten norwegischen Tageszeitung VG. Daneben arbeitet er konstant an eigenen Fotoprojekten. Er wird vertreten von der Agentur Panos. Für seine Arbeiten hat er zahlreiche Auszeichnungen bekommen, darunter zweimal beim World Press Photo Award, mehrmals beim Picture of the Year international (POYi) und 36 Auszeichnungen beim norwegischen Picture of the Year. Im Jahre 2015 wurde er in seiner Heimat zum Fotografen des Jahres gewählt. Im Jahre 2007 bekam Espen Rasmussen von der Freedom of Expression Foundation 60.000 Dollar, um sein Langzeitprojekt über Flüchtlinge fortzusetzen, das im Jahre 2011 unter dem Titel »Transit« als Buch erschien. Espen Rasmussen unterrichtet außerdem am Oslo University College und der Bilder Nordic School of Photography. 

shiho
fukada

Die Japanerin Shiho Fukada, Filmemacherin und Fotojournalistin mit Sitz in Boston und Tokyo, hat an der Sophia Universität in Japan Englische Literatur studiert und später Werbung für Mode gemacht. Irgendwann lieh sie sich eine 35mm-Kamera und begann ihre fotografische Karriere in New York als News-Fotografin. Es folgten viele nationale und internationale Geschichten die sie bis heute sowohl fotografisch als auch filmisch umsetzt. Eine ihrer bekanntesten Arbeiten beschäftigt sich mit dem Wandel in der japanischen Wirtschaft und dem daraus resultierendem Heer der Tagelöhner. Sie hat für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen erhalten, aufgrund ihrer zweigleisigen journalistischen Arbeit nicht nur als Fotografin, sondern auch als Filmemacherin, darunter eine Emmy-Nominierung und beim World Press Photo in der Kategorie Multimedia/Long Feature. Ihre Arbeiten werden in zahlreichen internationalen Zeitungen und Magazinen veröffentlicht, darunter The New York Times, Time, Stern, Le Monde, CNN und MSNBC.

 

erin
trieb

Geboren im Jahre 1982 wuchs Erin Grace Trieb in Dallas/USA auf und erwarb ihren Bachelor´s Science Abschluss 2004 an der Texas A&M University-Commerce. Nach einem Foto-Praktikum in Israel begann sie ihre freiberufliche Tätigkeit als Fotografin für die Dallas Morning News und The Houston Chronicle in Texas. Mittlerweile arbeitet Erin Trieb für sehr viele internationale Magazine, u.a. TIME Magazine, New York Times, The Times of London oder den stern. Ihre Arbeiten erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter von World Press Photo, Pictures Of The Year International, The Art Director's Club und von der FotoVisura Foundation. Erin Trieb ist die Gründerin und Direktorin des »The Homecoming Project«, das sich in Berichten und Ausstellungen mit den sozialen Folgen der posttraumatischen Kriegsfolgen zurückkehrender US-Soldaten aus dem Irak und Afghanistan beschäftigt. Ihre Fotos werden von der amerikanischen Agentur Corbis Images vertrieben.

 

robin
hammond

Robin Hammond ist gebürtiger Neuseeländer und lebt derzeit in Paris. In seinen vielbeachteten Langzeitprojekten beschäftigt sich Hammond mit Menschenrechts- und Entwicklungs- fragen weltweit. Er ist Herausgeber von zwei preisgekrönten Büchern: »Your Wounds Will Be Named Silence« behandelt das Leben unter der Herrschaft von Robert Mugabe in Zimbabwe sowie »Condemned«, ein Langzeitprojekt über den Umgang mit psychischen Erkrankungen in Afrika. Sein letztes Projekt über Homo- und Transphobie, »Where Love Is Illegal«, wurde zu einer populären Social-Media-Kampagne und erreichte innerhalb kurzer Zeit über 100.000 Menschen weltweit. Es folgten eine Wanderausstellung und das Cover des Time Magazins. Für seine Arbeit erhielt Robin Hammond zahlreiche Preise, darunter einen World Press Photo Award, einen W. Eugene Smith Award für Humanistische Fotografie sowie vier Amnesty International Awards. Robin arbeitet regelmäßig für National Geographic und Time Magazine und ist Gründer der NGO »Witness Change«, die sich mit journalistischer Arbeit für die Verbesserung von Menschenrechten engagiert. 

 

Hans-
Jürgen
Burkard

Hans-Jürgen Burkard, geboren 1952, studierte Visuelle Kommunikation an der Fachhochschule Dortmund. Während dieser Zeit reiste er immer wieder nach Kanada und Alaska, wo er sein Geld u.a. als Holzfäller verdiente und erste Reportagen fotografierte. 1990 zog er als akkreditierter Fotokorrespondent für den STERN nach Moskau und fotografierte in der früheren Sowjetunion viele preisgekrönte Reportagen. In der Zwischenzeit unternahm er immer wieder Reisen und fotografierte Aufträge für führende Magazine weltweit, sowie Industrie und Werbung. Seit 2016 lebt er wieder in Deutschland. Viele der stern-Reportagen Hans-Jürgen Burkards wurden in LIFE, TIME, PARIS MATCH, FIGARO MAGAZINE,EL PAIS usw. nachgedruckt. Als erster deutscher Fotograf erhielt er den Journalism Award des International Center of Photography in New York. Mehrfach wurde er beim World Press Photo Award ausgezeichnet, sowie beim Picture of the Year Award in den USA. Außerdem ist er Gewinner des LEAD-Awards für Fotografie.

 

mads
nissen

Mads Nissen, 36, ist eines der vielen Talente, die ihre Ausbildung an der Danish School of Journalism absolviert haben. Kurz nach seinem Abschluss zog es ihn nach Shanghai, wo er zwei Jahre lang Chinas rasanten Aufschwung und dessen sozialen Folgen dokumentierte. Nach zwei Jahren kehrte er zurück nach Dänemark und arbeitete seit dem für so bedeutende Zeitschriften und Zeitungen wie Newsweek, TIME, stern, Der Spiegel oder Sunday Times. Derzeit ist er Vertragsfotograf bei der dänischen Zeitung POLITIKEN. Mads hat zwei Bücher veröffentlicht, »AMAZONAS«(2013) und »The Fallen - Danes killed in the Afghan war«(2010). Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mehrfach beim World Press Photo Award und Picture of the Year und mehrfach beim Lumix Festival ausgestellt, zuletzt 2014 mit seiner Arbeit »Homophobie in Russland«. Mit seinem Bild eines schwulen Paares wurde er erneut 2015 beim World Press Photo Award mit dem Pressefoto des Jahres 2014 ausgezeichnet.

Mads Nissen ist Mitglied von Panos Pictures, in Deutschland wird er durch die Agentur laif und in Italien von Prospekt vertreten.

 

daniel
berehulak

Daniel Berehulak, in Sydney geboren, lebt mittlerweile in Neu Delhi und Barcelona und hat bereits auf der ganzen Welt gearbeitet. Die Liste seiner Preise und Auszeichnung ist lang. Erwähnen muss man aber seine dramatischen Bilder von der Ebola Epidemie, für die er letztes Jahr den Pulitzer Prize für Feature Photography und erst kürzlich die letzte seiner fünf Auszeichnungen beim World Press Award erhielt. Nach seinem Berufseinstig als Sportfotograf in Sydney arbeitete er zunächst als Freelancer für Getty Images in Sydney bevor er von 2005 bis 2009 in London als News-Fotograf bei Getty Images anheuerte. Seit Juli 2013 arbeitet er für die Reportage-Abteilung von Getty mit einem Fokus auf den indischen Subkontinent und die Nachbarländer in der Region. Zu seinen regelmäßigen Auftraggebern zählen die New York Times, TIME Magazine und Der Spiegel. 

william
daniels